Ivermectin online in Deutschland

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Stromectol
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Ivermectin

Ab1.46 €

Informationen über Ivermectin

Geschätzte Lesezeit: 13 min
Veröffentlicht : 23.05.2026 Aktualisiert : 29.06.2026 Medizinisch geprüft : 14.06.2026
HandelsbezeichnungIvermectin
WirkstoffIvermectin
AnwendungsgebietBehandlung von parasitären Infektionen (Antiparasitikum)
Stärken verfügbar3 mg, 6 mg, 12 mg Tabletten
Wann setzt die Wirkung ein?Meist innerhalb von 24 Stunden
Wie lange hält die Wirkung an?1 bis 2 Wochen, abhängig vom Parasiten und der Erkrankung
VerabreichungsschemaEinmalige Einnahme oder mehrtägig, je nach Diagnose
Rezeptpflicht in DeutschlandVerschreibungspflichtig

Ivermectin – Anwendung, Auswahl & Erwerb in Deutschland

Ivermectin ist ein bewährtes Mittel zur Behandlung verschiedener parasitärer Infektionen und wird in Deutschland ärztlich verordnet. Es bekämpft spezifische Parasiten wirksam und ist hierzulande sowohl für die Humanmedizin zugelassen als auch in Apotheken erhältlich.

Parasitenerkrankungen: Häufigkeit und Bedeutung in Deutschland

Parasitäre Infektionen sind in Deutschland seltener als in vielen tropischen Ländern, kommen aber dennoch regelmäßig vor – insbesondere durch Reisen, Kontakt mit Tieren oder in Gemeinschaftseinrichtungen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI), 2023, wurden jährlich mehrere tausend Fälle von Erkrankungen wie Krätze (Scabies), Flussblindheit (Onchozerkose) und anderen durch Parasiten verursachten Leiden gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen, da nicht alle Fälle ärztlich erfasst werden. Entscheidend ist: Diese Erkrankungen sind behandelbar, und die Prognose ist bei frühzeitiger Therapie in der Regel sehr gut.

Wie Ivermectin im Körper gegen Parasiten wirkt

Ivermectin entfaltet seine Wirkung gezielt gegen bestimmte Parasiten, indem es deren Nervensystem angreift. Es bindet an spezielle Kanäle (Glutamat-gesteuerte Chloridkanäle) im Parasiten, was einen unkontrollierten Einstrom von Chlorid-Ionen auslöst. Dadurch werden die Parasiten gelähmt und sterben ab. Für den Menschen sind diese Kanäle nicht in derselben Form vorhanden, sodass gesunde Zellen kaum betroffen sind. Praktisch bedeutet das: Nach der Einnahme von Ivermectin bemerken viele bereits nach 1–2 Tagen eine Besserung der Symptome – etwa ein Nachlassen des Juckreizes oder eine Rückbildung von Hautveränderungen. Die Parasiten selbst werden über einige Tage hinweg ausgeschieden oder abgebaut. Wichtig zu wissen: Bei einigen Erkrankungen (z.B. Krätze) kann es nach der Behandlung vorübergehend zu einer Erstverschlimmerung kommen, wenn das Immunsystem auf absterbende Parasiten reagiert. Das ist grundsätzlich ein Zeichen der Wirksamkeit, klingt aber meist rasch ab.

Wem Ivermectin passt – und wem nicht: Auswahl nach Lebenssituation

Lebenssituation Empfohlene Option Begründung
Sie haben eine ärztlich bestätigte Diagnose (z.B. Krätze, bestimmte Wurminfektionen) und keine schwerwiegenden Vorerkrankungen Ivermectin-Tabletten gemäß ärztlicher Verordnung Wirksamkeit und Verträglichkeit klinisch bestätigt, unkomplizierte Anwendung
Sie leiden an einer Immunabwehrschwäche (z.B. HIV, immunsuppressive Therapie) Ivermectin nach Rücksprache mit Facharzt – eventuell angepasste Dosierung Höheres Risiko für schwere Verläufe, Therapiekontrolle notwendig
Sie sind schwanger oder stillen Kein Einsatz von Ivermectin Wegen fehlender Studien zur Sicherheit in Schwangerschaft/Stillzeit empfiehlt das BfArM eine Alternative oder individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung
Sie haben eine Leberfunktionsstörung Nicht ohne ärztliche Abklärung Veränderte Ausscheidung des Arzneistoffs möglich, Risiko von Nebenwirkungen erhöht
Sie suchen ein Mittel zur Selbstbehandlung ohne Diagnose Davon ist dringend abzuraten Falscher Einsatz kann Nebenwirkungen verursachen, richtige Therapie setzt eine ärztliche Diagnose voraus

Die Auswahl des Medikaments sollte immer zur eigenen Situation passen. Ein Beratungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt ist bei Unsicherheiten unumgänglich.

Anwendung im Alltag: Einnahme, Besonderheiten & Herausforderungen

  • Einnahme: Ivermectin wird meist als Einmalgabe auf nüchternen Magen eingenommen. Der Abstand zu Mahlzeiten (mind. 2 Stunden vorher/nachher) verbessert die Aufnahme.
  • Wiederholung: In manchen Fällen ist eine zweite Dosis nach 1–2 Wochen sinnvoll, insbesondere bei Krätze oder bei starkem Befall.
  • Vergessene Dosis: Wird eine Einnahme vergessen, sollte sie möglichst bald nachgeholt werden. Ist der nächste Einnahmetermin schon sehr nahe, wird die vergessene Dosis ausgelassen – keinesfalls doppelt einnehmen.
  • Keine Wirkung? Falls nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie die Behandlung nicht eigenständig fortsetzen, sondern medizinischen Rat einholen. Es könnten Resistenzen oder eine Fehldiagnose vorliegen.
  • Nachwirkungen: Juckreiz oder Hautreaktionen können noch einige Tage nach Abtöten der Parasiten bestehen – das bedeutet nicht, dass Ivermectin unwirksam war. Bei starker Verschlechterung dennoch Rücksprache halten.
  • Kombination mit anderen Maßnahmen: Bei Krätze: Kleidung, Bettwäsche und Handtücher heiß waschen. Enge Kontaktpersonen ggf. mitbehandeln.

Dr. med. Sebastian Hoffmann empfiehlt: „Achten Sie auf die vollständige Umsetzung aller Hygienemaßnahmen. Eine Wiederansteckung ist sonst möglich.“

Wann ist Vorsicht geboten? – Gegenanzeigen erläutert

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Ivermectin sollte hier nur in Ausnahmefällen angewendet werden, da bisher keine ausreichenden Daten zur Sicherheit vorliegen.
  • Kinder unter 15 kg Körpergewicht: Die Anwendung ist in dieser Altersgruppe nicht zugelassen, da das Risiko für Nebenwirkungen erhöht sein kann.
  • Lebererkrankungen: Bei schwerer Leberfunktionsstörung sollte Ivermectin nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt verschrieben werden, weil es sonst zu erhöhter Wirkstoffkonzentration kommen kann.
  • Überempfindlichkeit gegen Ivermectin oder Inhaltsstoffe: In diesem Fall darf das Mittel nicht eingenommen werden – allergische Reaktionen sind möglich.

Die Verschreibung und Abgabe in Deutschland erfolgt nur nach ärztlicher Kontrolle, da das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Sicherheit für diese Personengruppen nicht ausreichend bestätigt sieht.

Mögliche Nebenwirkungen: Was erwartet Sie, was ist zu beachten?

Die meisten Nebenwirkungen sind mild und klingen von selbst ab. Laut Fachinformation und klinischer Erfahrung treten am häufigsten folgende Beschwerden auf:

  • Kurzfristig nach Einnahme: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Durchfall (bei 1–10 von 100 Behandelten)
  • Hautreaktionen: Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen – oft als Reaktion auf absterbende Parasiten, nicht auf das Medikament selbst
  • Selten: Niedriger Blutdruck, Sehstörungen, Schläfrigkeit
  • Sehr selten (weniger als 1 von 1.000): Schwere allergische Reaktionen, wie Atemnot oder Hautausschlag mit Blasenbildung

Achtung: Bei Symptomen wie akuter Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Kreislaufzusammenbruch rufen Sie bitte umgehend den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) oder in lebensbedrohlichen Situationen den Notruf 112 in Deutschland.

Kurzzeitige, leichte Nebenwirkungen sind in der Regel kein Grund zur Sorge. Halten Beschwerden jedoch länger an oder verschlimmern sich, ist eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Ivermectin kann mit bestimmten anderen Medikamenten interagieren, insbesondere mit solchen, die die Leberfunktion beeinflussen (wie einige Antibiotika, Antimykotika oder HIV-Mittel). Dies kann zu erhöhten Wirkstoffspiegeln führen und das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Teilen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt daher immer mit, welche weiteren Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen. Auch Grapefruitsaft kann die Wirksamkeit verändern und sollte während der Behandlung gemieden werden.

Falls Sie unter mehreren chronischen Erkrankungen leiden oder eine komplexe Medikation einnehmen, ist eine individuelle Beratung durch eine Apothekerin oder einen Arzt unverzichtbar.

Ivermectin im Vergleich: Was ist besser, wann gibt es Alternativen?

Arzneimittel Einsatzgebiet Vorteile Beschränkungen
Ivermectin Krätze, bestimmte Wurminfektionen, Flussblindheit Schnelle Wirkung, meist einmalige Einnahme Nur gegen spezifische Parasiten wirksam, nicht in Schwangerschaft
Permethrin (äußerlich) Krätze Keine systemische Belastung, auch bei Schwangeren möglich Aufwändige Anwendung, Wiederholungsbehandlung nötig, Kontaktallergien möglich
Albendazol, Mebendazol Verschiedene Wurminfektionen Breites Wirkspektrum Längere Behandlungsdauer, andere Nebenwirkungen
Praziquantel Bandwurminfektionen Spezifisch wirksam bei Bandwürmern Nicht gegen Krätze oder Fadenwürmer geeignet

Ivermectin ist besonders geeignet, wenn eine orale, schnell wirksame Therapie erforderlich ist und keine Schwangerschaft besteht. Für Kinder, Schwangere oder bei bestimmten Parasiten sind andere Präparate oft die bessere Wahl. Die Entscheidung hängt von Diagnose, Begleiterkrankungen und individuellen Faktoren ab.

Kosten und Erwerb: Was Sie in Deutschland erwartet

Kostenfaktor Betrag Bemerkung
Ärztliches Beratungsgespräch 35–70 € Je nach Praxis (Präsenz/Telemedizin)
Rezeptausstellung inkludiert Im Beratungshonorar enthalten
Ivermectin-Tabletten (3 mg, 4 Stück) ca. 20–40 € Preis abhängig von Anbieter und Dosierung
Versand/Abholung 0–7 € Versandapotheke oder Vor-Ort-Abholung
Gesamtkosten ca. 55–117 € Alle Posten zusammen, ohne Zusatzdiagnostik

Die Abgabe erfolgt rezeptpflichtig über die Apotheke. Bei Online-Bestellungen muss das Rezept eingereicht werden. Gesetzlich Versicherte erhalten das Medikament bei vorliegender Indikation auf Kassenrezept, wodurch nur die gesetzliche Zuzahlung (i.d.R. 5–10 €) anfällt. Privatversicherte und Selbstzahler zahlen die vollen Kosten. In Deutschland ist der Online-Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten erlaubt, sofern die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Dr. med. Sebastian Hoffmann weist darauf hin: „Bestellen Sie Ivermectin nur bei registrierten und zugelassenen Apotheken. Angebote ohne Rezeptpflicht sind meist illegal und können gefälschte oder unwirksame Präparate enthalten.“

Bleiben noch Fragen? – Wichtige Klarstellungen

  • Warum brauche ich ein Rezept für Ivermectin in Deutschland?
    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schreibt die Verschreibungspflicht vor, um Missbrauch und Nebenwirkungen zu vermeiden. Nur so ist die korrekte Diagnose und sichere Anwendung gewährleistet.
  • Kann ich Ivermectin auch zur Vorbeugung einnehmen?
    Eine vorbeugende Einnahme – etwa ohne nachgewiesene Infektion – ist medizinisch weder sinnvoll noch zugelassen. Risiken überwiegen hier eindeutig einen potenziellen Nutzen.
  • Gibt es Resistenzen gegen Ivermectin?
    Weltweit werden in Einzelfällen resistente Parasitenstämme beschrieben, in Deutschland sind diese bislang jedoch nicht klinisch relevant. Bei Therapieversagen ist in erster Linie an Diagnosefehler oder Reinfektion zu denken.

Quellen

Dr. Sebastian Hoffmann
Medizinisch geprüft von
Facharzt für Allgemeinmedizin · Klinischer pharmazeut · klinische pharmakologie und allgemeinmedizin
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Wichtiger medizinischer Hinweis : Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Auch wenn ein Produkt ohne Rezept erhältlich ist, sollten die Anwendungshinweise sorgfältig gelesen und die empfohlene Dosierung eingehalten werden. Bei Nebenwirkungen, Gegenanzeigen oder Fragen zur Behandlung wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

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