Levitra online in Deutschland

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Informationen über Levitra

Geschätzte Lesezeit: 11 min
Veröffentlicht : 06.05.2026 Aktualisiert : 23.06.2026 Medizinisch geprüft : 11.06.2026
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keinesfalls die ärztliche Beratung. Die Einnahme von Arzneimitteln wie Levitra darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Eigenmedikation kann lebensgefährlich sein.

Kann man Levitra in Deutschland rezeptfrei bekommen?

Nein, Levitra (Wirkstoff: Vardenafil) ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Das bedeutet: Eine Abgabe ohne ärztliches Rezept ist in deutschen Apotheken gesetzlich nicht erlaubt.

Kernaussagen zu Levitra (Vardenafil) in Deutschland

  • Levitra ist ausschließlich für Männer mit erektiler Dysfunktion und nur auf ärztliches Rezept erhältlich.
  • Die Wirkung setzt meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach Einnahme ein.
  • Wichtigste Sicherheitsregel: Niemals zusammen mit Nitraten einnehmen, da sonst ein lebensbedrohlicher Blutdruckabfall droht.
  • Wer Levitra einnehmen will, benötigt in Deutschland immer ein gültiges Rezept von einem Arzt.
  • Der entscheidende Vorteil: Wirkt auch bei Patienten, bei denen andere Medikamente wie Sildenafil oder Tadalafil Nebenwirkungen verursachen.
  • Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schweren Leber- oder Nierenproblemen muss vor Einnahme zwingend ärztliche Rücksprache gehalten werden.

Wie wirkt Levitra im Körper? (Pharmakologie einfach erklärt)

Levitra enthält den Wirkstoff Vardenafil, einen sogenannten PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-Typ-5-Inhibitor). Dieser blockiert gezielt das Enzym PDE-5, das in den Schwellkörpern des Penis vorkommt. Im normalen Ablauf baut PDE-5 den Botenstoff cGMP ab, der für die Entspannung der glatten Muskulatur und damit für den Bluteinstrom in den Penis entscheidend ist. Durch Hemmung von PDE-5 bleibt cGMP länger erhalten, was die Durchblutung des Penis während sexueller Erregung ermöglicht und eine Erektion fördert (EMA).

Wichtig: Eine sexuelle Erregung ist Voraussetzung für die Wirkung! Ohne sexuelle Stimulation setzt keine Erektion ein.

Merksatz: Levitra „verlängert die grüne Welle“ für das Signal, das eine Erektion auslöst – aber es „drückt nicht eigenständig aufs Gas“.

Patientenerwartungen vs. medizinische Realität: Einblicke aus der Sprechstunde

Aus meiner Erfahrung sind die Erwartungen vieler Männer an eine medikamentöse Therapie wie Levitra oft sehr hoch – manche glauben, ein „Wundermittel“ zu erhalten. In der Praxis fragen nur wenige, wie natürlich eine Erektion nach Einnahme tatsächlich ist oder wie wichtig die Rolle der sexuellen Erregung bleibt. Einige Patienten erwarten sofortige Wirkung – sind dann verunsichert, wenn sich nach 10 Minuten noch nichts tut. Kaum jemand spricht das Thema Partnerschaft oder psychische Faktoren an, obwohl diese häufig mitschwingen. Gerade nach den ersten Anwendungen sind Unsicherheiten zur Dosierung oder zur nötigen Geduld typisch. Es lohnt sich, gezielt nachzufragen, was die eigentliche Erwartung ist – und gemeinsam realistische Erfolgskriterien festzulegen. Dies vermeidet Enttäuschungen und fördert die Therapietreue.

– Dr. med. Markus Reinhardt

Wie wird Levitra in Deutschland richtig angewendet?

  • Übliche Anfangsdosis: 10 mg Vardenafil, etwa 25–60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr, mit einem Glas Wasser einnehmen.
  • Maximaldosis: 20 mg innerhalb von 24 Stunden – diese Dosis darf keinesfalls überschritten werden.
  • Tablettenteilung: Die Tabletten sind i.d.R. nicht zum Teilen vorgesehen. Bei Bedarf sind 5 mg, 10 mg und 20 mg erhältlich.
  • Dauer der Wirkung: 4–6 Stunden, im Einzelfall bis zu 8 Stunden.
  • Anpassung bei älteren Patienten (über 65 Jahre): Beginn oft mit 5 mg, abhängig von Nieren- und Leberfunktion.
  • Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen: Ggf. geringere Dosis und ärztliche Kontrolle erforderlich (BfArM).

Levitra sollte nicht häufiger als einmal am Tag angewendet werden.

Was muss ich bei Ernährung, Alkohol und Lebensstil beachten?

  • Fettreiche Mahlzeiten: Verzögern und verringern die Aufnahme von Vardenafil deutlich. Die Wirkung kann sich um bis zu 1 Stunde verzögern.
  • Alkohol: In geringen Mengen (<20 g reiner Alkohol, z.B. 0,5 l Bier) meist unproblematisch. Größere Mengen verstärken jedoch das Risiko für Blutdruckabfall und beeinträchtigen die Erektionsfähigkeit unabhängig vom Medikament.
  • Grapefruitsaft: Strikt meiden, da Wirkstoffspiegel im Blut gefährlich ansteigen können (Stichwort: CYP3A4-Hemmung).
  • Rauchen: Kein direkter Einfluss auf die Wirkung, aber allgemein negativ für die Gefäßgesundheit und Erektionsfähigkeit.
Mythos vs. Realität: „Levitra wirkt immer, unabhängig von Essen, Alkohol oder Tageszeit.“
Fakt: Die Aufnahme und Wirkung werden durch Ernährung und Alkohol maßgeblich beeinflusst.

Wann darf Levitra nicht eingenommen werden?

Absolute Kontraindikationen (nie erlaubt):
  • Gleichzeitige Einnahme von Nitraten (z.B. GTN-Spray, Isosorbidmononitrat) – Risiko eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls.
  • Schwere Herzinsuffizienz, instabile Angina pectoris, kürzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall (meist <6 Monate).
  • Schwere Leberinsuffizienz, terminales Nierenversagen.
  • Bekannte erblich bedingte Augenerkrankungen, wie Retinitis pigmentosa.
  • Überempfindlichkeit gegen Vardenafil oder einen der sonstigen Bestandteile.
Relative Kontraindikationen (ärztliche Rücksprache notwendig):
  • Stabile kardiovaskuläre Erkrankungen (ärztliche Einschätzung erforderlich, ggf. Belastungs-EKG notwendig).
  • Leber- oder Nierenfunktionsstörungen mit mittlerer Ausprägung.
  • Blutdruckwerte unter 90/50 mmHg oder über 170/100 mmHg.
  • Behandlung mit bestimmten Alpha-Blockern (z.B. Doxazosin).

Wichtig: Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ist die Anwendung frühestens nach 6 Monaten und nur nach ärztlicher Prüfung möglich.

Welche Nebenwirkungen treten bei Levitra auf?

Alle Arzneimittel können Nebenwirkungen haben. Bei Levitra sind diese gut erforscht. Die folgende Einteilung entspricht der WHO-Klassifikation:

Sehr häufig (>1/10):
  • Kopfschmerzen
Häufig (1/10 bis 1/100):
  • Flush (Gesichtsrötung) – durch verstärkte Durchblutung
  • Verstopfte Nase
  • Schwindelgefühl
  • Verdauungsbeschwerden
  • Übelkeit
  • Rückenschmerzen
Selten (1/1.000 bis 1/10.000):
  • Sehstörungen (z.B. verändertes Farbsehen, plötzlicher Sehverlust)
  • Priapismus (schmerzhafte Dauererektion über 4 Stunden)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock
Sehr selten (<1/10.000):
  • Herzinfarkt, Schlaganfall (meist bei bekannten Risikopatienten)
  • Leberfunktionsstörungen

Sofort zum Arzt: Bei Sehstörungen, Brustschmerzen, Atemnot, allergischen Reaktionen oder einer Erektion, die länger als 4 Stunden anhält.

Häufige Fehler bei der Anwendung von Levitra – und wie man sie vermeidet

  1. Zu früh oder zu spät eingenommen: Die Wirkung entfaltet sich optimal, wenn das Medikament 25–60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Wer deutlich früher oder später einnimmt, riskiert geringe Wirksamkeit.
  2. Zusammen mit schwerem, fettreichem Essen: Ein üppiges Abendessen verzögert die Wirkung erheblich. Besser: Auf leeren Magen oder mit leichter Mahlzeit.
  3. Tablettenteilung ohne ärztliche Rücksprache: Nicht jede Dosierungsstärke ist zum Teilen geeignet, da Wirkstoffverteilung ungleichmäßig sein kann.
  4. Mehrfach-Einnahme innerhalb von 24 Stunden: Eine Überdosierung birgt ernsthafte Gesundheitsgefahren, ohne die Wirkung zu verbessern.
  5. Ignorieren psychischer Faktoren: Häufig werden mögliche Auslöser wie Beziehungsstress nicht beachtet. Das Medikament wirkt nur bei sexueller Erregung.
  6. Kombination mit verbotenen Medikamenten (z.B. Nitrate): Unwissenheit kann akute Lebensgefahr bedeuten.
  7. Selbstmedikation ohne ärztliche Kontrolle: Wer ohne ärztliche Diagnose einnimmt, übersieht mögliche Risiken oder Kontraindikationen.

Wie schneidet Levitra im Vergleich zu anderen Mitteln gegen erektile Dysfunktion ab?

Der Vergleich zu anderen PDE-5-Hemmern wie Sildenafil (Viagra) und Tadalafil (Cialis) ist für eine informierte Entscheidung relevant:

Wirkstoff/Produkt Wirkungseintritt Wirksamkeitsdauer Preis/Tablet. (2026, DE)* Typische Nebenwirkungen Besonderheiten
Vardenafil (Levitra) 25–60 Min. 4–6 Std. ca. 8–15 € Kopfschmerz, Flush, verstopfte Nase Auch bei Diabetikern gute Wirkung
Sildenafil (Viagra) 30–60 Min. 4–5 Std. ca. 7–14 € Kopfschmerz, Sehstörungen, Flush Meist günstigste Generika verfügbar
Tadalafil (Cialis) 30–45 Min. bis zu 36 Std. ca. 10–18 € Rückenschmerz, Muskelschmerz Lange Wirksamkeit („Wochenend-Pille“)

*Preise variieren je nach Anbieter, Packungsgröße, Rezept und Region. Angaben Stand 2026.

Fazit: Levitra zeichnet sich durch eine relativ schnelle Wirkung und hohe Wirksamkeit auch bei Patienten mit Diabetes aus.

Technische und pharmazeutische Daten zu Levitra

Wirkstoff Vardenafil
Verfügbare Dosierungen 5 mg, 10 mg, 20 mg Tabletten
Formulierung Filmtabletten
Aufbewahrung Trocken, unter 30°C, außerhalb der Reichweite von Kindern
PDE-5-Hemmer-Selektivität Höher als bei Sildenafil, weniger Sehstörungen
Metabolisierung Leber (CYP3A4, CYP3A5, CYP2C isoenzyme)
Elimination Hauptsächlich über Galle und Stuhl, geringer Anteil renal
Halbwertszeit (T1/2) ca. 4–5 Stunden

Kompatibilitäts-Check: Levitra und andere Medikamente/Lebensmittel

Substanz/Produkt Kombination möglich? Mögliche Konsequenz
Aspirin Ja Keine relevante Wechselwirkung
Nitroglycerin/Nitrate Strikt verboten Akuter Blutdruckabfall, Lebensgefahr
Alkohol (moderate Dosis) Mit Vorsicht Verstärkt Blutdruckabfall, evtl. Wirkungsverlust
Grapefruitsaft Nein Gefährlicher Anstieg des Wirkstoffspiegels
Alpha-Blocker (z.B. Doxazosin) Mit ärztlicher Kontrolle Starke Blutdrucksenkung
Antibiotika (Makrolide, z.B. Clarithromycin) Mit Vorsicht Erhöhte Plasmaspiegel von Vardenafil
Leichte Mahlzeit Ja Minimaler Einfluss
Fettreiche Mahlzeit Nein, besser meiden Wirkungsverzögerung/-verminderung

Was gilt für Patienten mit Vorerkrankungen, Senioren und andere spezielle Gruppen?

  • Ältere Männer (>65 Jahre): Niedrigere Anfangsdosis empfohlen (meist 5 mg), da Stoffwechsel und Elimination verlangsamt sein können.
  • Patienten mit Leberfunktionsstörungen: Nur unter strenger ärztlicher Kontrolle, ggf. Dosisreduktion.
  • Niereninsuffizienz: Keine Anwendung bei schwerer Einschränkung (Dialysepflicht). Bei leichter/mittlerer Einschränkung Dosisanpassung notwendig.
  • Diabetiker: Gute Verträglichkeit und Wirksamkeit in Studien belegt (PubMed).
  • Fertilität: Es gibt keine Hinweise, dass Vardenafil die männliche Zeugungsfähigkeit negativ beeinflusst.
  • Verkehrstüchtigkeit: Schwindel und Sehstörungen können auftreten. Autofahren und das Bedienen von Maschinen ist nicht unmittelbar nach Einnahme zu empfehlen.
  • Kinder, Jugendliche, Frauen: Anwendung nicht vorgesehen und nicht zugelassen.

Wie erhält man Levitra legal in Deutschland? Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Arzttermin vereinbaren: Fachärzte für Urologie, Andrologie oder Hausärzte können beraten und die Diagnose stellen.
  2. Medizinische Untersuchung und Anamnese: Abklärung von Risikofaktoren, Blutdruckmessung, ggf. Laborwerte.
  3. Ausstellung des Rezepts: Bei gegebener Indikation und ohne Kontraindikationen stellt der Arzt ein rosa Rezept (Kassen- oder Privatrezept) aus.
  4. Einlösen in der Apotheke: Rezept in einer Vor-Ort-Apotheke oder bei einer zugelassenen Online-Apotheke in Deutschland einreichen.
  5. Lieferung oder Abholung: Bei online rezeptierten Bestellungen erfolgt die Zustellung meist innerhalb von 1–2 Tagen (Achtung: nur bei seriösen Anbietern bestellen, siehe nächster Abschnitt).
  6. Telemedizin-Angebote: In Deutschland gibt es zertifizierte Telemedizin-Portale, über die eine ärztliche Beratung per Video oder Fragebogen möglich ist; das Rezept wird dann elektronisch an eine Apotheke übermittelt.

Wie erkenne ich eine seriöse Online-Apotheke in Deutschland?

  • EU-Logo: Zugelassene Versandapotheken führen das EU-Sicherheitslogo (DIMDI Register).
  • Impressumspflicht: Angaben zu Sitz, verantwortlicher Apotheker und Kontaktmöglichkeiten müssen klar sichtbar sein.
  • Rezeptpflichtige Arzneimittel nur gegen gültiges Rezept: Anbieter, die Levitra rezeptfrei verkaufen, sind illegal!
  • Keine auffälligen Preisnachlässe: Sehr niedrige Preise, keine Beratungsangebote oder fehlende Adresse sind Warnsignale.
  • Prüfung auf der Webseite des BfArM: Offizielles Register für Versandapotheken in Deutschland einsehen.
  • Keine ausländischen Seiten ohne deutsche Zulassung nutzen.
Risiko: Fälschungen und minderwertige Ware sind bei unregulierten Anbietern ein erhebliches Gesundheitsrisiko.

Wie kann ich echte Levitra-Tabletten von Fälschungen und Generika unterscheiden?

  • Originalverpackung: Orange-gelbe Faltschachtel mit Hologramm, Herstellerangaben („Bayer AG“), Chargennummer, Ablaufdatum.
  • Blister: Tabletten oval, orange, mit Prägung „BAYER“ auf einer Seite und der Dosisangabe auf der anderen Seite.
  • Preis: Ein auffällig niedriger Preis ist oft ein Zeichen für Fälschungen oder nicht zugelassene Importware.
  • QR-Code/Sicherheitsmerkmale: Seit 2023 sind QR-Codes und weitere Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung Pflicht.

Was sind Generika und wie unterscheiden sie sich vom Original?

Ein Generikum enthält denselben Wirkstoff (z.B. Vardenafil), jedoch von einem anderen Hersteller. Nach Patentablauf (in Deutschland bereits geschehen) sind Generika zugelassen, wenn sie bioäquivalent sind – d.h. dieselbe Wirkung, Sicherheit und Qualität bieten (EMA).

  • Vorteile: Günstigerer Preis, identische Wirkung bei Arzneimitteln mit nachgewiesener Bioäquivalenz.
  • Nachteile: Andere Hilfsstoffe (Excipients) können selten Allergien hervorrufen; Optik und Geschmack können leicht abweichen.
Wichtig: Generika sind in Deutschland genauso sicher und zuverlässig wie das Originalprodukt, wenn sie aus einer zugelassenen Apotheke stammen.

Psychologische Aspekte und Unterstützung bei Erektionsstörungen

Erektile Dysfunktion ist weit verbreitet und betrifft Männer aller Altersgruppen. Körperliche und seelische Faktoren spielen fast immer zusammen. Es ist wichtig, offen mit dem Partner oder einem Profi über das Thema zu sprechen – das kann die Therapie entscheidend unterstützen.

Was tun bei Überdosierung von Levitra?

  1. Sofortige Einnahme stoppen.
  2. Umgehend Notruf 112 wählen! Symptome wie Brustschmerzen, Schwindel, anhaltende Erektion oder schwere Kopfschmerzen müssen sofort ärztlich behandelt werden.
  3. Dosis und Zeitpunkt dem Notarzt mitteilen.
  4. Verpackung bereithalten zur Identifikation des Präparats.

Keine eigenen Maßnahmen wie Erbrechen herbeiführen ohne ärztliche Anweisung.

Was Patienten Dr. med. Markus Reinhardt am häufigsten zu Levitra fragen

Wie schnell kann ich mit einer Wirkung von Levitra rechnen?
Unter optimalen Bedingungen beginnt die Wirkung meist nach 25 bis 60 Minuten. Es ist wichtig, nicht zu früh zu erwarten, sondern geduldig zu bleiben.
Kann ich Levitra dauerhaft einnehmen, wenn ich regelmäßig Probleme habe?
Levitra ist für die bedarfsorientierte Anwendung entwickelt. Bei dauerhaftem Bedarf sollte nach den Ursachen gesucht und die Therapie regelmäßig überprüft werden.
Wie erkenne ich, ob die Dosis für mich zu hoch oder zu niedrig ist?
Wenn Nebenwirkungen auftreten oder keine zufriedenstellende Wirkung eintritt, bespreche ich mit meinen Patienten, ob eine Anpassung sinnvoll ist. Eine Selbstanpassung ist nicht ratsam.
Kann ich das Mittel auch bei Diabetes oder Bluthochdruck anwenden?
Bei Diabetes ist Levitra oft sehr wirksam. Bei Bluthochdruck muss geprüft werden, welche Medikamente Sie sonst einnehmen – einige Antihypertensiva können problematisch sein.
Wie lange darf ich nach Einnahme von Levitra noch Auto fahren?
Solange keine Nebenwirkungen wie Schwindel oder Sehstörungen auftreten, ist Fahren möglich. Bei Unsicherheit rate ich, mindestens die ersten 2 Stunden nach Einnahme auf das Autofahren zu verzichten.
Was, wenn Levitra bei mir nicht wirkt?
Dann analysieren wir gemeinsam mögliche Gründe: Einnahmefehler, psychische Blockaden, falsches Timing oder nicht erkannte Grunderkrankungen. Manchmal empfiehlt sich ein Wechsel des Präparats oder eine ergänzende Therapie.
Muss ich mich auf Dauer mit Medikamenten behandeln?
Nicht zwangsläufig. Die Ursachenforschung bleibt essenziell. Manchmal kann die Ursache erfolgreich behandelt werden oder andere Therapien (z.B. Sexualberatung, Lebensstiländerung) stehen im Mittelpunkt.

Dr. med. Markus Reinhardts klinische Einschätzung zur Therapie mit Levitra

In der klinischen Praxis profitieren besonders Männer mit leichter bis mittelgradiger erektiler Dysfunktion von Levitra, die keine schwerwiegenden kardiovaskulären Risiken oder Kontraindikationen aufweisen. Auch Patienten mit Diabetes zeigen häufig eine gute Ansprechrate. Weniger geeignet ist Vardenafil bei Männern mit instabilen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz sowie bei solchen, die Nitrate anwenden müssen. Liegen psychische Ursachen oder ausgeprägte Partnerschaftskonflikte vor, ist eine medikamentöse Behandlung meist allein nicht ausreichend. Die Entscheidung für Levitra treffe ich individuell – unter Berücksichtigung von Alter, Begleiterkrankungen, bisherigen Erfahrungen mit PDE-5-Hemmern und persönlichem Lebensstil. Bei fehlender Wirksamkeit nach korrekter Anwendung erwäge ich eine Anpassung oder den Wechsel auf eine Alternative. Letztlich ist eine offene ärztliche Begleitung entscheidend, um Nutzen und Risiken optimal abzuwägen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Levitra (Vardenafil)

Wie wirksam ist Levitra im Vergleich zu anderen Potenzmitteln?
Studien zeigen eine Erfolgsrate von etwa 70–80 %, ähnlich wie bei Sildenafil und Tadalafil. Die individuelle Wirksamkeit hängt jedoch von der Ursache der Erektionsstörung, Begleiterkrankungen und dem Einnahmezeitpunkt ab (PubMed).
Wie hoch ist die empfohlene Anfangsdosis von Levitra?
Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg. Bei älteren Patienten oder bestimmten Vorerkrankungen kann mit 5 mg begonnen werden.
Kann ich Levitra ohne Rezept kaufen?
Nein, in Deutschland ist Levitra verschreibungspflichtig. Ein Kauf ohne Rezept ist illegal und risikobehaftet.
Welche Nebenwirkungen sind am häufigsten?
Häufig sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase und leichte Verdauungsbeschwerden. Schwere Nebenwirkungen sind selten, aber möglich.
Darf ich Levitra mit anderen Potenzmitteln kombinieren?
Nein, die Kombination mehrerer PDE-5-Hemmer ist nicht untersucht und kann gefährliche Nebenwirkungen auslösen.
Wie lange hält die Wirkung an?
Im Durchschnitt wirkt Levitra 4–6 Stunden. Die tatsächliche Wirkdauer kann individuell variieren.
Was kostet Levitra in Deutschland?
Eine Tablette kostet je nach Anbieter, Dosierung und Rezeptpflicht zwischen 8 und 15 Euro. Generika sind meist günstiger.
Kann ich Levitra mit Alkohol einnehmen?
Kleine Mengen Alkohol sind möglich. Größere Mengen beeinträchtigen jedoch die Wirkung und erhöhen das Nebenwirkungsrisiko.
Wie lagere ich Levitra richtig?
Gut verschlossen, trocken und unter 30°C, außerhalb der Reichweite von Kindern.
Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?
Ja, insbesondere mit Nitraten, bestimmten Blutdrucksenkern, Makrolid-Antibiotika und HIV-Medikamenten. Immer den Arzt über alle eingenommenen Medikamente informieren.

Quellen & Literaturverzeichnis

Dr. Markus Reinhardt
Medizinisch geprüft von
Facharzt für Urologie · Klinischer pharmazeut · männergesundheit und erektile dysfunktion
Alle medizinischen Inhalte auf dieser Website basieren auf anerkannten wissenschaftlichen Quellen, behördlichen Arzneimittelinformationen, medizinischen Leitlinien und von Experten geprüften Fachpublikationen. Sämtliche Inhalte werden vor der Veröffentlichung auf klinische Richtigkeit, Arzneimittelsicherheit und Aktualität geprüft und anschließend von unserem klinischen Pharmazeuten medizinisch freigegeben.

Preis

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10mg
  • 10 Pillen - 25.73
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  • 360 Pillen - 305.45
20mg
  • 10 Pillen - 30.88
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  • 360 Pillen - 404.98
40mg
  • 10 Pillen - 33.45
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  • 360 Pillen - 432.44
60mg
  • 10 Pillen - 37.74
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  • 120 Pillen - 223.08

Wichtiger medizinischer Hinweis : Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Auch wenn ein Produkt ohne Rezept erhältlich ist, sollten die Anwendungshinweise sorgfältig gelesen und die empfohlene Dosierung eingehalten werden. Bei Nebenwirkungen, Gegenanzeigen oder Fragen zur Behandlung wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker.

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